Mittwochmorgen, ca. 7:30 Treffpunkt am Flughafen München mit meinen 3 Reisekollegen. Alle noch mit deutlichen Abdrücken des Kopfpolsters im Gesicht aber bereits bemerkenswerter Motivationspegel. Eingecheckt, Gepäck aufgegeben, Duty free geplündert, Sitzplatz in einem Restaurant gefunden. 3 Erdinger Weißbier und 1 Bretzen auf nüchternen Mangen sollten für vortreffliche Stimmung sorgen. Einnahme der zuvor voll besetzten Raucherzone durch 4 lautstarke asoziale Wiener Proleten. Das erste highlight die Passkontrolle. Zwei meiner Mitreisenden vertauschten ihre Dokumente und bemerkten diesen Umstand erst, als der zweite beim Durchgehen vom Polizisten mit falschem Vornamen angesprochen wurde. Offenbar sind auch die bayrischen Bullen überarbeitet. Meine Passkontrolle führe dazu, dass ich einen fanatischen Bayern und Red Bull Hasser in Uniform kennen lernte, der RAPID das wünschte was einen Tag später passieren sollte, den Triumph über die Inselaffen. Ein herrliches Erlebnis, das uns noch weiter Motivation einhauchen sollte.
Der Flug gestaltete sich turbulent, ein durchaus bekannter User dieses Forums sollte dafür sorgen, das mit den 4 RAPIDlern im Flieger eine Stewardess völlig ausgelastet wurde. Nachdem der Biervorrat des Flugzeuges vernichtet wurde, und auch das „catering“ fest in Wiener Hand war, führte der einzigartige Charme des Martin_1 auch noch dazu, das uns der gesamte Lebenslauf des Bordpersonals bekannt wurde. Die lautstark im gesamten Flugzeug verkündete Verbindung aus Speisenwahl und sexueller Ausrichtung (Truthahn= hetero, Käseweckerl = Schwuchtel) führte dazu, dass die Lufthansa auf den Käsesandwichs sitzen blieb und Truthahn rasch „ausverkauft“ war. Die Tatsache, dass alle Passagiere die alkoholfreie Getränke bestellten, ausgebuht wurden, führte wohl zu massivem Alkoholkonsum beim Piloten, der bei der Landung fast mit den Tragflächen die Landebahn streifte.
Angekommen am Manchester Airport (Flüge nach B’ham waren bei unserer Buchung schon aus) machte man sich auf die Suche nach einer geeigneten Transportmöglichkeit in die Heimstätte von Aston Villa. Alle Mietwagenbüros wurden aufgesucht, die Zuginformation belagert, der Taxistand heimgesucht. Auf Anhieb entstand eine gewisse Sympathie zu einem Taxilenker der sich als Tony vorstellte und zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er wenige Stunden später zum Präsidenten der RAPID Sektion Manchester werden würde, und ein wichtiger Bestandteil unserer Eroberung des United Kingdom werden sollte. Langer Rede kurzer Sinn, nach kurzer Preisverhandlung die auf sofortiger, gegenseitiger Sympathie basierte, saß man im Taxi nach Birmingham und ließ sich in die Geheimnisse der Fanszene von Manchester City einweihen, wo der Chauffeur offenbar ein sehr aktives Mitglied ist. Telefonisch organisierte uns der Fahrer ein Hotel, das genau in der Mitte zwischen Stadion und „offiziellem Hotel“ gelegen war. Nun ja, 1 Stunde und 40 Minuten später bezogen wir unsere Unterkunft im Premier Inn in Birmingham. Die violette Tagesdecke, die über die Betten gespannt war, sucht da Hotelpersonal heute noch,… (Richie dein Zippo hat nichts damit zu tun,…
Hunger, Durst und ein kurzes Telefonat mit bigjohn führten uns dann in das Stadtzentrum. Der Weg sollte uns in ein sensationelles Pub führen, wo wir um 5,99 Pfund einen gemischten Grillteller und unsere erste Pint Bier verabreicht bekamen. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel uns die Freundlichkeit, Offenherzigkeit und die Fussballverücktheit der Eingeborenen auf. Jeder Kontakt mit einem Einwohner Birminghams gereichte der Stadt und dem Land zur allerbesten Werbung. Hier erklärt man dir nicht einfach den Weg, man geht mit dir raus auf die Strasse, zeigt dir den Weg und geht wenn notwendig sogar bis zur nächsten Kreuzung mit. Wann immer man fragte wo wir herkamen, stellten wir die Geographiekenntnisse der Leute auf eine harte Probe. Der englische Name für unser Land darf ja uns gegenüber nicht ausgesprochen werden. Also mussten die Leute die richtige Aussprache von „Österreich“ lernen, um von uns nicht gelyncht zu werden. Immer wieder unterhaltsam. – im Mutterland des Fussballs verstand man aber nach kurzer Erklärung immer, dass unser Land und unser Erzfeind im Englischen gleich heißen, und daher Vorsicht geboten ist.
Nach Abschluss der Nahrungsaufnahme ging es dann zum offiziellen Hotel wo man einige Forumsuser traf und mit selbigen (Danke Klubservice!!) den off. Bus zum Abschlusstraining bestieg. Über eine Busfahrt mit bigjohn könnte man ein ganzes Buch schreiben. Jeder der das erlebt hat, weiß wovon ich rede – wer es nicht weiß, ich plane die Veröffentlichung eines Bestsellers zu diesem Thema,…
Das Stadion lässt alle Anwesenden vor Neid erblassen. Ein wahres Schmuckkästchen. Die Art und Weise wie man old style und Moderne miteinander kombinieren kann, ohne jemals kitschig zu werden ist beispielhaft. Auch wenn uns die Eingeborenen darauf aufmerksam machen, dass Birmingham FC der Kultverein ist und Aston Villa die Geldschweine sind, so hat sowohl Verein als auch Stadion eine bemerkenswerte Tradition und die Heimstätte der Inselaffen hat definitiv etwas für sich. Alle Tribünen mit 2 Rängen, liebevoll vom Verein mit Schriftzügen in Vereinsfarbe verziert. (man stelle sich vor, dass der Block West von der Stadionverwaltung so gestaltet würde, dass die unterschiedliche Farbe der Sitze den Schriftzug „Block West“ ergäbe. – Hammer!)
Das Abschlusstraining verläuft in bester Stimmung, die Spieler haben zwar angestrengt konzentrierte Gesichtsausdrücke, aber man merkt am unterschwellig dreckigen Grinsen permanent, wie sehr ihnen die „Mission Vernichtung der Inselaffen“ Spaß macht. Hier möchte ich besonders Mario Konrad hervorheben, dessen Dauergrinser selbst am zweiten Rang noch ansteckend wirkte. Es wird konzentriert gearbeitet, aber die gute Laune in der Mannschaft erfüllt uns mit absoluter Zuversicht. Der Glaube an sich selbst, drückt sich hier bereits deutlich aus.
Die Kommentare die von den mitgereisten 2 Tagesflieger Leuten in Richtung Spielfeld und auch sonst wo hin kamen, erspare ich euch, aber es gibt da gewisse unbestätigte Gerüchte, dass die performance des Stefan Maierhofer am nächsten Tag, auf die Konsumation eines Lollys und der damit verbundenen Ereignisse an Bord zu tun haben könnten,… Der Dialog zwischen Spielern und Fans ist bei RAPID eben ein Erfolgsgeheimnis,…
Nach dem Training ging es mit den Bussen wieder zurück Richtung Hotel, und die Übernahme der Reiseleitung durch bigjohn, und das intensive „coaching“ des Buschauffeurs, der mit Fug und Recht der „Michael Schumacher der Busfahrer“ genannt werden darf, führten zu tumultartigen Szenen mit überdurchschnittlichem Unterhaltungswert. Die Kommunikation zwischen einem Erzwiener und einem „island monkey“ beinhaltet den Angriff auf die Lachmuskeln ganz automatisch. Hervorheben möchte ich die Entstehung der Freundschaft zwischen BJ und dem Buschauffeur:
BJ: what is your football team?
ein leicht eingeschüchterter Inselaffe flüstert ganz leise „Chelsea“
BJ, der die Antwort zwar verstanden hat, aber sie wohl als zu leise eingestuft hat: what!
der Busfahrer, der zuvor gleichzeitig SMS geschrieben hat, den Sitz von BJ gerichtet hat, und uns mit „wahnsinniger Geschwindigkeit“ durch die Tücken des Linksverkehrs chauffiert hat, zittert nun am ganzen Körper, wiederholt aber deutlich verständlich „CHELSEA FC!“ – noch immer nicht ganz sicher wie sein imposantes Gegenüber reagieren würde,…
BJ bricht in massive Freudenskundgebungen aus, und versucht den Busfahrer bei Tempo 100 im Ortsgebiet zu umarmen. Dies konnte jedoch mit Verweis auf unser aller Sicherheit gerade noch verhindert werden…
Die versuchte Mikrofondurchsage des BJ im Bus wird durch immer wieder gleich beim ersten Wort aufkommende Zwischenrufe in Stadionlautstärke unterbrochen. Da war doch irgendwas im off. 2 Tagesflieger wo sich ein gewisser Andy M. zu Wort melden wollte, und immer wieder durch Zwischenrufe unterbrochen wurde,… jaja, BJ – das hattest nun davon
aus der Konversation zwischen Busfahrer und BJ möchte ich die besten Zitate veröffentlichen:
herst oida, you are all island monkeys!
fucking Insel!
herst, du fohrst auf da foischen Stroßenseitn.
Oida in des Tunnö kum ma ni eine, do homma a Cabrio nochher.
I waß net wos, du rauchst, oba konn I a wos davon hom.
Der Busfohra is leiwand, nüchtern oba voi drauf. Genau wie ich!
Herst du muaßt do obiagn, kennst di net aus?
Der fiührt uns jetzt in die Hittn von villa hardcore und don samma hin.
Herst Bernardo, der is Bum zua, und sitzt auf da foischen Seitn vom Bus.
jeder zweite Satz des Busfahrers war „fucking bastards“ – wir sind uns nach wie vor nicht sicher, ob er andere Verkehrsteilnehmer meinte oder uns, aber Leute die mit einem Reisebus mit quietschenden Reifen in einen Innenstadttunnel fahren, dürfen sowieso alles. Schade, dass der nur links fahren kann, weil sonst hätten wir ihn mitgenommen,…
Das anschließende Fotoshooting mit dem Busfahrer, deutet aber darauf hin, dass er uns auch mochte,…
Der Abend verlief in netter Atmosphäre und belebte die umliegende Gastronomie, sowie die Hotelbar. Die Tatsache dass, Pubs um 24 Uhr nach wie vor, alle Gäste rausschmeißen führte dazu, dass Martin_1 und ich die ortsansässige afghanische Systemgastronomie hochleben ließen. Ein Chicken Burger von dem man eine Woche hätte essen können, um 2,99 Pfund, wäre eine Grund auszuwandern.
Der wahre Höhepunkt sollte aber noch kommen, denn der Matchtag selbst, stellte alles bisher da gewesene in den Schatten. Unsere kleine Gruppe teilte sich auf. Eine Hälfte fuhr zum Flughafen, die andere ins Stadtzentrum. Nachdem alle Flieger angekommen waren, wurden sämtliche Pubs, Strassen und Plätze im Stadtzentrum von B’ham besetzt und zur grün weißen Zone umgebaut. Was zu jeder Zeit positiv auffiel, war die Art und Weise wie die Einwohner mit uns umgingen. Wenn du beim Derbytreffpunkt am Reumannplatz in die Gesichter der Passanten schaust, siehst du in der Regel nur Angst und Unverständnis. Nicht so, in Birmingham. Grüppchenweise umherspazierende ältere Damen grinsten uns freundlich an, und wenn es zu Gesprächen kam, dann sprachen sie aus englische Fussballverücktheit und wünschten uns, dass wir die bastards von Villa aus dem Bewerb schießen. Die Sympathie und das Verständnis, dass uns allerorts entgegen gebracht wurde, war schon auch mal eine neue, und andere Erfahrung. Man hätte erwartet gehasst zu werden, doch ganz im Gegenteil alle waren fasziniert von diesem mob.
Um die Mittagszeit herum versammelte sich dann der Großteil der mitgereisten Grünen im Stadtzentrum von Birmingham und eine lautstarke Ehrenrunde durch die Stadt zu drehen und allen zu zeigen, wer heute Abend als Sieger vom Platz gehen würde. Schön zu sehen, wie so etwas ganz normal abgehen kann. Keine vermummten Staatshooligans in Rüstungen und mit drohend erhobenem Schlagstock sondern einfach nur ein paar Bobbys, die ebenfalls faszinierte Gesichtsausdrücke an den Tag legten und beeindruckt wirkten, wie friedlich und einfach nur supportgeil der mob von RAPID durch eine Stadt ziehen kann. Die Aufrufe der Vorsänger zu Disziplin und Konzentration auf das Wesentliche erzielte die beste Wirkung. Man hatte das Gefühl, dass sich alle der Aufgabe bewusst waren, und im Dienste und Interesse der Mannschaft und unserer Farben einfach nur alles geben würden.
Der Nachmittag wurde zum kollektiven Vorglühen und Einstimmen genutzt, bis man endlich zum Treffpunkt und Abfahrtsort der bereit gestellten Busse kommen konnte. Selbst bei der Einfahrt ins Stadion, wo man erwartet hätte, endlich mit ausgestrecktem Mittelfinger und sonstigen Hass Gesten begrüßt zu werden, verlief auf die mittlerweile gewohnte Art und Weise. Die Leute grinsten uns freundlich an, winkten und gaben uns das Gefühl von Respekt und Bewunderung. Dies führte dazu dass ein Busmitfahrer die Aussage „herst es Trotteln, wir san de onderen, es miaßts uns auspfeifen und schimpfen, sonst kenn ma uns net aus“ tätigte.
Ein highlight war der Einlass ins Stadion, der durch so kleine Eingänge vor sich ging, dass mancher nur mehr „da quer“ hinein gehen konnte. Als ich kurz vor der Tribüne war hörte ich bereits ein gellendes Pfeifkonzert und dachte, nun würde unsere Mannschaft einlaufen. Als ich wenige Momente später den oberen Rang erreichte, bemerkte ich, dass unser Block die Heimmannschaft „begrüßte“ was den neben mir gehenden Kollegen zu einem „herst, wir ham a Heimspiel in Birmingham“ sagen ließ. Beim Anblick der leeren Ränge gegenüber und neben uns, wurde mir das erste Mal bewusst, dass wir unseren Heimvorteil ganz einfach aus dem Hanappi mitgebracht hatten. Beeindruckend.
Obwohl man die Vorsänger des wichtigen, technischen Hilfsmittels „Megaphon“ beraubt hatte, und andere wichtige Supportmittel verboten waren, war stimmungsmäßig während der gesamten 90+ kein Nachteil zu erkennen. Ganz im Gegenteil. Gut eingeschworen, hoch konzentriert, wusste jeder im Block was zu tun war, und vielleicht war es ganz genau dieser Umstand, der zu einer ekstatischen Leistung, des magischen Blocks führte. Leute, die man noch nie zuvor gesehen hatte, die man auf den ersten Blick als „Sitzplatzschwein“ ausmachen würde, gaben alles und noch mehr. Die Unterschiede der Tribünen verschwammen im gemeinsamen Bestreben eine übermenschliche Supportleistung zu bringen. Mein größter Respekt an alle Beteiligten sei hier nochmals zum Ausdruck gebracht.
Zum Spiel selbst sei angemerkt, dass man bis auf die ersten Minuten der zweiten Hälfte mit Aston Villa auf Augenhöhe mitspielte, frech und ohne jegliche Angst agierte, und die Zuversicht, die Sensation zu schaffen, unser ständiger Begleiter war. Hervorheben muss man die Herrschaften Soma, Hofmann, Drazan, Jelavic und Payer, die an diesem Tag, wie auch der Rest von Mannschaft und Block zu unsterblichen Helden wurden. Auch die Einwechslung des gewohnt (über)motivierten SM9 trug das Ihre zum Erfolg bei. Das Stellungsspiel und die Sicherheit des Ragnvald Soma verdient eine eigene Erwähnung!
Die Abwehr des ersten Elfmeters führte auf dem oberen Rang zu einem Jubel, der es mit jedem Torjubel hätte aufnehmen können. Als Nikica Jelavic das erlösende Tor erzielte, und die Mannschaft vor dem Block zum Jubeln zusammen kam, sah man auf den Heimtribünen fassungslose Gesichter. Wie sehr das Wechselspiel und die Wechselwirkung zwischen Fans und Mannschaft bei RAPID funktioniert, dürften 22.000 Engländer noch nie zuvor erlebt haben. Sprachlos starrten sie in unsere Richtung und waren fasziniert, wie sehr der 12.te Mann ein Bestandteil des Gesamtkunstwerks RAPID Wien ist. Diesen Eindruck bestätigte man uns in Gesprächen nach dem Spiel. Nachdem unser Folterknecht aus Spanien (Schiedsrichter) sich nach einer für uns stundenlangen Nachspielzeit die Pfeife zum letzten, alles beendenden Pfiff in den Mund steckte, brachen alle Dämme. Wildfremde Leute lagen sich in den Armen, kugelten über Sitze, Stufen und übereinander, schrieen zusammenhangloses Zeug, weinten, lachten, kreischten und erlebten schier unfassbare Emotionen. Gestandene Mannsbilder der Generation 40+ lagen sich weinend in den Armen und erlagen ihren Gefühlen. Es war vollbracht, trotz aller Fassungslosigkeit wurde klar, dass man etwas ganz Großes und Unvergängliches erreicht hatte. Willenlos umherwankende Leiber, ekstatisch verzerrte Gesichter und unverständlich kreischende Menschen fielen übereinander, wohin man auch schaute. Bis lange nach Schlusspfiff hatte die grün weiße Armee gezeigt, dass man die „fucking Insel“ erobert hatte. Sportlich und in allen Herzen. Die Mannschaft, und die an diesem Abend wichtigsten Protagonisten wurden endlos gefeiert, die Ausgelassenheit und Emotionalität der Spieler und Fans kannte keine Grenzen mehr. Vor dem Stadion, lange nach dem Schlusspfiff, wurde jeder bekannte und auch unbekannte Grüne gehalst, abgebusselt und mit dem Wunsch nach einer guten Heimreise verabschiedet.
Nun hieß es zurück in unser Hotel, Sachen packen, die restlichen Alkoholika vernichten und sich abreisefertig zu machen. Eine kleine, bescheidene Feierlichkeit, bei der wir uns alle 4 mit allgemeiner Sprachlosigkeit aber dem Wissen, dass wir bei einem der größten Momente in der RAPID Geschichte dabei waren, verkürzte die Wartezeit. In der Zwischenzeit meldete sich unser Taxifahrer Tony, telefonisch und krächzte ein „fucking villa“ und „welcome to Europa League“ ins Telefon. Als er beim Hotel ankam, fiel auch er uns um den Hals und beglückwünschte uns dazu dass wir die „fucking bastards“ aus dem Bewerb geworfen hatten. Nach etwas mehr als einer Stunde kamen wir in Manchester an und eroberten singend und mit Tränen in den Augen die Abflughalle. Wenige Stunden später erreichten wir München, fielen uns nochmals um den Hals und verabschiedeten uns von einander, in dem Wissen, dass wir bei etwas ganz Besonderem dabei waren.
Danken möchte ich meinen 3 Mitreisenden, allen Bekannten und Unbekannten die wir auf der Insel trafen, der Mannschaft, dem Trainer, dem Klubservice und Andy Marek, sowie sämtlichen Inselaffen, die wir in 2 Tagen kennen lernten. Sie alle waren und sind Bestandteil eines unglaublichen Moments in meinem Leben!